Irish Ferries ist eine irische Reederei, die zur Irish Continental Group (ICG) gehört. 1992 übernahm ICG die British and Irish Steam Packet Company (B&I Line) und investierte anschließend 500 Millionen Euro in die Flottenerneuerung, um eine der modernsten Fährflotten Westeuropas aufzubauen.
Irish Ferries verbindet Irland mit Großbritannien und Frankreich. Die wichtigste Route führt von Dublin nach Holyhead in Wales mit bis zu drei Fähren im Einsatz. Die Überfahrt dauert mit der Schnellfähre Dublin Swift ab 2 Stunden 15 Minuten, mit der Kreuzfahrtfähre Ulysses 3 Stunden 25 Minuten. Weitere Routen verbinden Dublin und Rosslare mit Cherbourg in Frankreich.
Das Flaggschiff Ulysses ist die größte Fähre auf der Irischen See. Sie wurde am 1. September 2000 auf der Aker Finnyards Werft in Rauma, Finnland, vom Stapel gelassen und war bei ihrer Indienststellung 2001 die größte Autofähre der Welt nach Fahrzeugkapazität. Mit 12 Decks, einer Länge von 209 Metern und 50.938 BRZ bietet sie Platz für 1.875 Passagiere und 1.342 Autos oder etwa 4.100 Spurmeter Fracht.
Zur Flotte gehören außerdem die W.B. Yeats, Isle of Inishmore, Isle of Innisfree, Isle of Inisheer und die James Joyce, die nach einer Umbenennung von Oscar Wilde auf der Route Dublin-Holyhead eingesetzt wird. An Bord stehen Kabinen, Restaurants, Bars und Geschäfte zur Verfügung. Die Mitnahme von PKW, Wohnmobilen, Motorrädern und Fahrrädern ist möglich.